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Wie Sie Ihren Router vor Angriffen schützen

28. November 2016

Router & Netzwerke mit wenigen Handgriffen sicherer machen

Waren Sie auch vom Hackerangriff bei der Telekom betroffen? Zeit sich eigene Gedanken über die Sicherheit des Routers zu machen. Denn bei unseren heutigen Netzwerken sind Router das wichtigste Einfallstor für Hackerangriffe. Ist der Router doch der Schlüssel für unser Internet, das Telefon und oft auch für das Fernsehen. Ganz lässt sich so ein Angriff zwar nie ausschließen, dennoch können Nutzer viel tun, um den eigenen Router und damit das eigene Netzwerk sicherer zu machen.

  1. Ändern Sie Ihr Passwort

In der Regel erhalten Router vom Hersteller ein Passwort. Allerdings ist die Sicherheit dieses Passwortes von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich: manche Hersteller vergeben ein Standard-Passwort wie „Password“, wieder andere benutzen eine Ziffernfolge, die meist aber einem bestimmten Algorithmus folgt und leicht zu entschlüsseln ist. Individuelle Passwörter bieten da mehr Sicherheit. Dennoch sollten Sie auch hier einige Regeln befolgen:

  • Verabschieden Sie sich von Standard-Passwörtern: kombinieren Sie lieber mehrere Wörter, um auf mindestens 12 Zeichen zu kommen und ersetzen Sie mehrere Buchstaben durch Zahlen oder Sonderzeichen.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig: am besten wäre es, wenn Sie alle 3 Monate ein neues Passwort generieren.
  • Nutzen Sie für Ihr E-Mailkonto ein eigenes Passwort: um einem Vergessen vorzubeugen, benutzen viele von uns ein Passwort für mehrere Dienste. Das mag zwar bequem sein, sicher ist es aber auf keinen Fall. Am sichersten ist es, für jeden Dienst ein eigenes Passwort zu benutzen – auf jeden Fall sollte aber Ihr E-Mailkonto über ein eigenes Passwort verfügen. Denn ist der E-Mail-Account erst einmal geknackt, können auch andere Dienste durch die Passwort-zurücksetzen-Funktion ganz leicht übernommen werden.
  • Eigene Sicherheitsfrage generieren: bei der sogenannten Sicherheitsfrage der Anbieter verrät man dem Dienst eine Information, die man nur selbst kennt. Allerdings lassen sich Antworten zu Standardfragen nach Wohnort, Haustier oder Namen der Mutter oft leicht erraten. Wenn möglich überlegen Sie sich also ein Geheimnis, dessen Antwort wirklich nur sie wissen.
  • Daten schützen: bei manchen Diensten kann man Apps den Zugriff auf bestimmte Dienste und Daten erlauben. Überprüfen Sie diese Zugriffsberechtigungen regelmäßig und löschen Sie nicht mehr genutzte Apps.

 

  1. Eigenes WLAN-Passwort erstellen

Auch für das WLAN werden von vielen Routerherstellern Standardpasswörter erstellt. Egal wir kryptisch es scheinen mag: es ist nicht auszuschließen, dass das Passwort einem bestimmten Algorithmus folgt oder der Hersteller es in einer Datenbank speichert und es damit angreifbar für Hackerangriffe ist. Hier gilt genau wie für das Routerpasswort: eigene Kombinationen sind am sichersten.

 

  1. Verschlüsseln Sie Ihr WLAN

Zur Absicherung des WLANs gibt es verschiedene Möglichkeiten: das Sicherste davon ist die sogenannte WPA2-Verschlüsselungen, die Alternativen WPA und WEP überholt und nicht mehr sicher.

 

  1. Vermeiden Sie WPS-Funktion

Mit der WPS-Funktion kann eine Verbindung zwischen Endgerät und Router ganz einfach hergestellt werden. Hier wird die Passworteingabe übergangen und stattdessen durch einen Knopfdruck am Router und die Eingabe der Pin am Endgerät eine Verbindung hergestellt. Da Pins oft bestimmten Mustern folgen und deshalb leicht zu entschlüsseln sind, ist diese Methode sehr unsicher.

 

  1. Richten Sie ein eigenes Netzwerk für Gäste ein

Ein Netzwerk für Gäste, mit einem eigenem Namen und einem Passwort, bietet den Vorteil, dass es keinen Zugriff auf das private Netzwerk, sondern nur den Zugang ins Internet erlaubt. So sind die eigenen Daten vor einer möglichen Schadsoftware auf den Geräten des Gastes geschützt.

 

  1. Potentiell unsicher: das Netzwerkprotokoll UPnP

UPnP ist ein Netzwerkprotokoll, welches eine einfache Kommunikation von Multimediageräten im Heimnetzwerk erlaubt. Aber: UPnP kann auch für die Konfiguration des Routers verwendet werden. Manchmal öffnen solche Anwendungen Zugänge, über die sich auch Fremde ins Netz einschleichen können. Deshalb: UPnP abschalten, wenn es nicht gebraucht wird.

 

  1. Vermeiden Sie Remote-Verbindungen

Viele Router erlauben Nutzern auch den Zugriff aus der Ferne. Was Sie aber bedenken sollten: alle Funktionen, die einen Fernzugriff ermöglichen, können gefährlich sein, denn sie bieten Hackern eine Angriffsfläche. Am besten wäre auch hier: abschalten.

 

  1. Schauen Sie regelmäßig nach Updates

Lücken in der Routersoftware werden meist durch Updates behoben. Manche Geräte suchen automatisch nach einem Update. Bei manchen Geräten muss man allerdings manuell auf den Herstellerseiten danach suchen. Hier empfiehlt es sich regelmäßig auf den entsprechenden Seiten nach einem Update zu schauen.

 

Sollten Sie Fragen zur Sicherheit Ihrer Router oder Ihres Netzwerkes haben, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns dazu telefonisch unter der 09563 726252-0 oder aber per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.