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"IT für Dummies"

3. April 2017

Heute lernen wir: quadratische Muster

Normale Strichcodes kennen wir alle vom Einkaufen. Mit diesen wenigen Strichen ist es möglich, Produkte eindeutig zu identifizieren. Doch was hat es mit den quadratischen und wildgemusterten Codes auf sich, die einen mittlerweile fast überall anlachen?

Ein „QR-Code“ – was ist das eigentlich?

Im Vergleich zu den eben schon erwähnten Strichcodes, die in der Fachsprache „eindimensional“ sind, können QR-Codes Daten in zweidimensionalen Mustern und zwar horizontal und vertikal speichern. Damit lassen sich mit den 1994 in Japan entwickelten Codes, die anfangs nur für industrielle Zwecke gedacht waren, wesentlich mehr Informationen auf dem verfügbaren Platz abspeichern. Und nicht nur das: die neu entwickelten QR-Codes stellen nur geringe Anforderungen an Code-Lesegeräte und sind oft auch noch lesbar, wenn der Code teilweise zerstört oder verschmutzt ist. Mittlerweile haben die kleinen gemusterten Quadrate unseren Alltag erobert und werden besonders häufig von der Werbung oder Zeitungen genutzt - vor allem, um auf Webseiten weiterzuleiten.

Wie ist so ein QR-Code aufgebaut?

QR-Codes sind immer quadratisch und bestehen aus kontrastreichen Mustern mit Strichen und Punkten. Dieses vermeintliche Chaos bietet ordentlich Speicherplatz. So passen in die kleinen Quadrate rund 4.000 Buchstaben, Zahlen oder Zeichen. Ein Strichcode auf Verpackungen bringt es dagegen lediglich auf 13 Zahlen. Übrigens: auch wenn die meisten QR-Codes schwarz-weiß sind, sie müssen es nicht sein. Wichtig ist nur ein möglichst hoher Kontrast zwischen hellen und dunklen Stellen. Und noch ein nettes Feature machen QR-Codes möglich: da auch unvollständige Codes richtig gelesen werden können, lassen sich auch bewusst „Schmutzflecken“ wie Logos gezielt in den Code einbauen.

Statisch versus dynamisch

QR-Codes gibt es mittlerweile in statischen oder dynamischen Versionen. Während die Informationen bei statischen Codes nach dem Erstellen nicht mehr veränderbar sind, lassen sich die Daten dynamisch erstellter QR-Codes jederzeit verändern und das auch, wenn sie bereits gedruckt wurden. So entlocken Sie den quadratischen Mustern ihr Geheimnis QR-Codes lassen sich bequem mit dem Handy oder Tablet einlesen – Voraussetzungen sind eine Kamera und eine Codeleser-Software, die Sie im Store von Google oder Apple downloaden können. Haben Sie alles, kann es auch schon losgehen: 1. starten Sie die App und nehmen Sie den Code mit der Kamera ins Visier 2. der Codeleser entschlüsselt in Windeseile den Inhalt und bietet Ihnen passende Aktionen an 3. wenn Sie zustimmen, öffnet sich beispielsweise eine Internetseite und Sie sehen die Informationen, die Ihnen der QR-Code zeigen wollt

Aber bin ich bei QR-Codes immer auf der sicheren Seite?

Erstellte QR-Codes sind mit der Scanner-App von jedermann lesbar. Geheimnisse sollte man darin also nicht verstecken. Aber auch wenn Sie einen QR-Code scannen, besteht die Gefahr, dass die darin codierte Webseite einen Schädling für Sie bereithält. Deshalb sollten Sie nur solche QR-Scanner nutzen, die in der Lage sind, den Code auf seine Sicherheit zu überprüfen und vor allem auch Sie davor zu warnen.

Sind Sie neugierig geworden?

QR-Codes sind lizenzfrei, das heißt für Sie: jeder darf sie kostenlos erstellen und verwenden. Im Internet finden Sie eine Vielzahl von Seiten, auf denen Sie eigene QR-Codes erstellen und dann auf diversen Medien verwenden können. Beispielsweise lassen sich die Codes problemlos ausdrucken, auf Internetseiten, in E-Mails oder als Bildschirmschoner verwenden aber auch auf anderen Medien wie Tassen, T-Shirts, Visitenkarten oder sogar Häuserwänden einsetzen. QR-Codes können Sie zum Beispiel hier erstellen: http://www.qrcode-generator.de oder auf https://www.qrcode-monkey.de sogar Ihr Logo einbauen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns dazu telefonisch unter der 09563 726252-0 oder aber per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.