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"IT für Dummies"

10. Mai 2017

Das neue Creators-Update von Windows 10

Seit ein paar Tagen steht es bereit – das neue Creatores Update von Windows 10. Von vielen Nutzern werden die Updates von Windows mittlerweile mit Argwohn betrachtet – dauert doch das Laden ewig und oftmals funktioniert danach nichts mehr so wie es sein sollte.

Natürlich haben das mittlerweile auch die Microsoft-Programmierer zur Kenntnis genommen und geloben mit dem nächsten großen Update, dass im Herbst bereitstehen soll, Besserung. Spätestens ab dann sollen die Neuerungen in kleinen Blöcken angeboten und damit die Ladezeit deutlich verkürzt werden.

Um ganz sicher zu gehen ein Tipp!

Sichern Sie vor einem großen Update Ihre Daten. Denn sollte es zu Problemen kommen, können Sie so Ihre Daten sicher wiederherstellen.

Vielfältige Neuerungen

Jetzt aber zu den Neuerungen, die das neue Creators-Update reichlich zu bieten hat und die einiges an den Funktionen grundlegend verbessern.

1. Updates werden flexibler

Gerade Windows-Updates installieren sich gerne von alleine und im Hintergrund – Einfluss darauf zu nehmen, war bisher kaum möglich. Das soll sich jetzt ändern, denn künftig will Microsoft mehr zeitliche Freiheit bei der Installation von Updates gewähren. Durch Creators informiert Windows den Nutzer über verfügbare Updates und lässt diese aber den Zeitpunkt der Installation selbst bestimmen oder sogar um bis zu drei Tage verschieben. Zur eigenen Sicherheit sind davon allerdings Sicherheitsupdates und Definitionsdateien vom Windows Defender ausgenommen.

2. Besserer Datenschutz mit Windows

Mit Creators verbessert Windows auch die Datenschutzeinstellungen. In der neuen Darstellung werden die wichtigsten Punkte jetzt übersichtlich angezeigt und die Konfiguration der Diagnose- und Nutzungsdaten wesentlich vereinfacht. Doch auch nach dem Update wird Windows 10 weiter fleißig Nutzerdaten an Microsoft senden. Dies soll künftig nur etwas transparenter geschehen und Nutzer so besser entscheiden können, ob sie bestimmte Funktionen von Windows nutzen wollen.

3. Das neue Sicherheitscenter – Windows Defender Security Center

Eine der größten und wichtigsten Neuerungen ist das Windows Defender Security Center, mit dem Microsoft einen zentralen Ort für die Verwaltung der Sicherheitsfeatures schafft und übersichtlich zeigt, welche Schutzfunktionen gerade aktiv sind. Das neue Sicherheitscenter besteht aus den fünf Bereichen: Antivirenschutz, Geräteperformance, Firewall & Netzwerkschutz, App- & Browserkontrolle sowie den Sicherheitseinstellungen. Hier lässt sich nicht nur auf einen Blick erkennen, ob Viren auf dem Rechner gefunden wurden, ein Update Probleme bereitet und genügend Speicher frei ist, sondern auch diverse Kinderschutzeinstellungen für den eigenen PC vornehmen. Ein Ersatz für Anti-Virensoftware soll dieses neue Sicherheitscenter aber nicht sein, eher eine sinnvolle Ergänzung.

4. Storage Sense – bessere Bedienung und leichtes Aufräumen

Mit dem neuen Dienst Storage-Sense lassen sich jetzt ganz einfach Screenshots in der Zwischenablage speichern und dann in jedem Programm einfügen. Außerdem lässt sich mit Storage-Sense ganz einfach Speicherplatz auf der Festplatte frei räumen, indem zum Beispiel temporäre Dateien oder der Papierkorb automatisch gelöscht werden.

5. Update verbessert Startmenü

Wahrscheinlich werden durch das Creators-Update viele Nutzer jubeln, denn es ist wieder da – das altbekannte Startmenü. Außerdem lassen sich jetzt ganz leicht Ordner für die verschiedenen App-Icons anlegen und damit besser strukturieren.

6. Edge – verbesserte Performance und Sicherheit für den Windows-Browser

Auch der windowseigene Browser Edge wurde diesmal mit einer Menge Neuerungen und Erweiterungen bedacht. Laut Microsoft entspricht der aktualisierte Browser den höchsten Sicherheitsstandards und soll derzeit nicht manipulierbar sein. Außerdem besticht er durch ein effizientes Tab-Management mit einer verbesserten Übersicht über die geöffneten Fenster. Und auch die Lesbarkeit von Texten ist deutlich verbessert worden. Mit dem neuen Update macht es Microsoft möglich, Edge als E-Book-Reader zu verwenden. Und auch Freunde von Streaming-Diensten kommen auf ihre Kosten, denn gestreamte Filme lassen sich in Edge mit einer besseren Auflösung wiedergeben.

7. Cortana jetzt noch besser

Zukünftig unterstützt der Sprachassistent Cortana noch mehr Apps und führt Nutzer bereits vom ersten Moment an durch den Setup-Prozess oder kann diesen sogar komplett per Sprache steuern.

8. Zusatzfunktionen

Natürlich kommen auch die Zusatzfunktionen nicht zu kurz. Hier hat Microsoft viele der so oft vorgeschlagenen Verbesserungen aufgegriffen. Beispielsweise gibt es jetzt eine Nachtlicht-Funktion, mit der durch das abgeschwächte Bildschirmlicht ein besserer Schlaf möglich sein soll. Außerdem gibt es jetzt ein "Mini-View-Feature", das es möglich macht zwei Funktionen gleichzeitig zu nutzen – beispielsweise einen Skype-Anruf fortzuführen und gleichzeitig ein Word-Dokument zu öffnen. Microsoft hat in Windows 10 auch die Barrierefreiheit verbessert und die Blindenschrift „Braille“ integriert. Mit dem neuen Update wurde die Vorlesefunktion genauso verbessert, wie die Darstellung von Programmen und Apps im Hoch-Kontraste-Modus. Dazu kommen neue Optionen in den Kompatibilität-Einstellungen von Programmen, die bei Problemen in der Ansicht helfen können.

9. Paint jetzt in 3D

Mit der windowsintegrierten Bildbearbeitung Paint lassen sich dank des neuen Updates jetzt sogar 3D-Inhalte selbst erstellen, bearbeiten, teilen und sogar ausdrucken.

10. Mixed Reality zieht bei Windows 10 ein

Mit dem neuen Update wird Windows 10 leichter nutzbar für eine erweiterte und virtuelle Realität. So soll es durch das Update möglich werden, die Grenzen zwischen physischer und virtueller Welt immer mehr verschwimmen zu lassen. Mit den neuen Windows Mixed Reality-fähigen Headsets, sind so schnelle freie Bewegungen möglich, ohne vorab externe Marker oder Sensoren an der Wand zu installieren.

11. Spiele-Streaming und Spiele-Modus

Der neu hinzugekommene Game-Mode soll Spielerherzen höherschlagen lassen, für eine verbesserte Spielperformance sorgen und zusätzliche Ressourcen der Grafikkarte und des Prozessors freigeben. Spieler profitieren so beispielsweise von besseren Bildwiederholraten und mehr Leistung, die gestarteten Spielen zur Verfügung gestellt wird. Mit der Spieleleiste lassen sich zudem Screenshots und Videos von den Spielen aufnehmen.

Zu guter Letzt: Windows 10 zurücksetzen auf frühere Version

Funktioniert nach der Installation der neuen Windows 10 Version etwas nicht so wie es soll, können Anwender problemlos zur vorhergehenden Version wechseln. In den Einstellungen von Windows 10 findet sich über Update und Sicherheit\Wiederherstellung die Option „Zur vorherigen Version von Windows 10 zurückkehren“. Hier kann ein Assistent gestartet werden, mit dem die ältere Version wieder aktiviert wird. Alle installierten Programme und Dateien bleiben davon weitgehend unberührt. Wer allerdings über die Datenträgerbereinigung die Dateien der Windows-Installation und der vorherigen Installation entfernt hat, kann diese Funktion nicht nutzen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns dazu telefonisch unter der 09563 726252-0 oder aber per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.